digitales MarketingKunden

TOTF, MOTF, BOTF – WTF?

Ein Trichter mit der Schrift: TOTF (TOFU), MOTF (MOFU), BOTF (BOFU) und WTF?

Bei allen Marketingbegriffen kann es einem schwindelig werden. TOTF (oder TOFU), MOTF (MOFU) & BOTF (BOFU) sind jedoch wichtige Begriffe. Mit diesen verdienst du im Online-Marketing dein Geld. Bevor ich anfange, dich zu verwirren, klären wir zuerst die Begriffe.

Grafik die einen Sales Funnel zeigt mit der Schrift: Drei Elemente eines Sales Funnel.

Definieren wir zuerst TOTF.

Das Wort TOFU steht für »Top of the Funnel«, dabei wurde es mir Kurs so beigebracht. Es handelt sich nicht um ein veganes Gericht, sondern, der Anfang von deinem Verkaufstrichter. Der Begriff TOTF ist eine weitere Abkürzung dafür.

Wie funktioniert der TOTF?

Über den TOTF bekommst du neue Interessenten in deinen Funnel. Dabei ist es wichtig zu wissen, wie du die Interessenten rein bekommst. Es gibt verschiedene Taktiken. Du bekommst neue Interessenten herein über ein kostenloses Freebie, einer Challenge, oder einem Webinar. Dabei musst du zuerst entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.

Welche Strategie kann ich bei TOTF nutzen?

Wie bereits oben beschrieben, gibt es verschiedene Strategien. Ich zähle dir hier einige auf.

  • Influenzer (oder Micro Influenzer)
  • Community
  • Affiliates
  • Social Media
  • Werbeanzeigen (oder besser gesagt Ads)
  • Bereits gewonnene Leads in einen neuen Funnel bringen.
  • Suchmaschinen
  • Gastbeiträge
  • Podcast oder Videogast
  • E-Mail-Adresse für Materialien (E-Book, Workbook, Sammlungen, Anleitungen)
  • Challenges
  • Content
  • Etc.

Es gibt viele Wege nach Rom. Über die eigene Community ist es am leichtesten, neue Kunden zu gewinnen. Sie kennen dich und vertrauen dir bereits. Ich hielt eine Offline-Schulung/ Workshop, welche nebenbei bemerkt, super lief! Eine Dame hatte einen Laden mit verschiedenen Produkten. Sagen wir, sie heißt Stephi (Name wurde von mir geändert). Stephi möchte ihre Produkte online verkaufen und überlegt, wie sie es am besten macht. Sie entscheidet sich für Social-Media-Marketing.

Grafik mit digital Unternehmen und der Schrift: Mach auf dich aufmerksam!

Ihre Strategie: Stephi zeigt, wie ihre Kunden die Produkte DIY mäßig verpacken kann. Zusätzlich verfasst Stephi ein kleines Gedicht, an die beschenkte Person. Ihre Käufer haben keine Arbeit und so ist die Überwindung kleiner, das Produkt zu kaufen.

Sie erstellt drei Social-Media-Posts für Facebook.

  • Im 1. Post erweckt sie die Aufmerksamkeit der Interessenten an dem Produkt (sagen wir Marmelade).
  • Der 2. Post ist ein Video. Dort zeigt sie im Flat Design – von oben gefilmt – wie die Marmelade verpackt wird.
  • Beim 3. Post bietet sie das erstellte Gedicht als Freebie an. Ihre Kunden können das Gedicht in eine Karte eintragen und zusammen mit der Marmelade verschenken.

Jetzt hat sie den TOTF eingerichtet und erstellt für alle Produkte diese Posts. Bei 52 Produkten x 3 Social-Media-Posts hätte sie für die nächsten 156 Tagen bereits Content für Ihre Social-Media-Kanäle. Das wären bei 5 Tagen Social-Media-Posts pro Woche, 7 Monate und mehr als 3 Wochen.

MOFU was ist das?

MOFU bedeutet »Middle of the Funnel«. Andere kennen es unter der Abkürzung: MOTF. Im mittleren Teil leistest du Überzeugungsarbeit. Du zeigst deine Expertise. Mach das und du kannst du Interessenten überzeugen, dein Produkt zu kaufen.

Wie funktioniert der MOTF?

Im »Middle of the Funnel« gibst du viele kostenlose Informationen und kannst deine Expertise beweisen. Du lieferst Content und Mehrwert, den andere Follower nicht zu sehen bekommen. Dafür müssen sie sich mit ihrer E-Mail eintragen. Hier gewinnst du das Vertrauen deiner Interessenten, die im BOTF zu zahlenden Kunden werden.

Welche Strategie kann ich dabei nutzen?

Es gibt 6 Methoden, wie du deine den mittleren Bereich nutzen kannst. Methode Nummer 1: Produkt Seiten oder E-Mail-Sequenzen. Du kannst, zum Beispiel, ein Freebie erstellen und damit E-Mail-Adressen einsammeln (TOTF oder TOFU). Lasse deine Abonnenten die E-Mail-Sequenz durchlaufen. In den E-Mail-Sequenzen kannst du den Interessenten mit pro E-Mail mit einem Tipp füttern.

Grafik mit WordPress, E-Mail und einem Playbutton mit der Schrift: Zeige deine Expertise und Contents

Weitere Methoden sind:

  • E-Books & Bücher
  • Whitepapers & Guidelines
  • »Howto« Videos auf Plattformen (z. B. Youtube)
  • Follow-up-Telefonat (Vorsicht! Diese Methode ist bei Vertrieblern beliebt, die Mehrheit der Menschen würden lieber darauf verzichten.)
  • Beratung von einzelnen Produkten.
  • Produkt Demo Videos
  • Uvm.

Stephi hat mit ihrem selbst geschriebenen Gedicht ein Freebie erstellt. Sobald ihre Interessenten ihre E-Mail-Adresse abgegeben haben, befinden sie sich im MOTF. Sie macht damit Interessenten zu Leads. Ihre Leads bekommen – pro E-Mail – 1-2 Backrezepte für die Marmelade. Sie bekommen regelmäßig neue Newsletter und Anregungen für weitere Produkte. Stephi möchte, dass ihre Leads bei ihr kaufen. Wir springen zum BOTF.

Was ist ein BOTF?

Es bedeutet »Bottom of the Funnel«. Dabei geht es, um die Umwandlung vom Interessenten zum Kunden. Es gibt verschiedene Methoden und Möglichkeiten. Es geht um den Vertrieb und das Verkaufen. Lerne zu verkaufen, wenn du ein erfolgreicher Unternehmer werden willst.

Wie funktioniert der BOTF?

In einem automatisierten Verkaufstrichter bekommt der Lead eine E-Mail-Serie und am Ende ein Kaufangebot. Auf dem Weg dorthin verliert man einige Leads, da diese die E-Mails nicht mehr öffnen. Die übrig gebliebenen Leads klicken auf den »Kaufen«-Button und kaufen das Produkt. So funktioniert ein BOTF.

Was passiert mit den verlorenen Leads?

Möglichkeit 1: Sie brechen den Kauf ab oder kaufen das Produkt nicht? Du kannst eine neue E-Mail-Serie starten (erneut targetieren) oder weiterhin den Newsletter zukommen lassen. Möglichkeit 2: Was verliert der Kunde, wenn er es nicht kauft? Zeit, Geld? Mache dem Lead klar, dass er/sie etwas verlieren wird. Hier kannst du viel Geld verdienen, wenn du es richtig anstellt. Im Folgenden findest du weitere BOTF Möglichkeiten:

  • Telefonanruf mit Verkaufsabschluss am Ende,
  • Affiliate,
  • Persönliche Videonachricht,
  • Besuch,
  • Sales Page,
  • und andere.
Grafik mit $-Zeichen in Münzen und Geldscheinen mit der Schrift: Verwandle Interessenten zu Käufer.

Wie kann ich dabei einen Interessenten in einen Kunden umwandeln?

Du regst einen Interessenten oder Lead zum Kauf an. Über einen der oben genannten Möglichkeiten oder über einen anderen Weg.   Meine Lieblingsmethode ist das persönliche Anschreiben. Ich beziehe mich auf das Profil, einem Element der Website, etc. Der potenzielle Kunde führt sich geehrt, kann seine Herausforderungen mitteilen (welche man super aus dem Weg räumen kann). Dadurch gewinnst du das Vertrauen und einen glücklichen Kunden.   Wie geht es bei Stephi weiter? Nachdem die Kunden ein Gedicht plus 2 Rezepte erhalten haben, sollen Ihre Leads die Marmelade kaufen. Sie fügt in Ihrer letzten Mail einen »JETZT KAUFEN« Button ein und gewährt dem Kunden einen 25 % Rabatt, wenn diese ihre Produkte am selben Tag kaufen. So hat sie gleichzeitig noch einen größeren Kaufanreiz geschaffen.   Viele Leads entscheiden sich zum Kauf und Stephi freut sich. Sie hat einen automatisierten Funnel erstellt. Dabei musste sie keine 1-zu-1 Beratung durchführen. Wie du siehst, dient der Verkaufstrichter ebenfalls als automatisierter Berater.

Zum Schluss

Auch wenn ich es der Reihe nach aufgezählt habe, solltest du zuerst mit dem BOTF(BOFU) beginnen. Wie soll das Ende aussehen? Wie möchtest du den Interessenten zum Kunden umwandeln? Nachdem du diese Frage geklärt hast, kannst du dich um MOTF (MOFU) und TOTF (TOFU) kümmern.   Benötigst du einen Sales Funnel mit einzelnen Schritten? Dann buche dir jetzt ein kostenloses Erstgespräch und lass uns die Online-Welt rocken!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.